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SEBNITZER Seidenblume Flachs Blau oder Weiß

Artikelnummer: 034K101

  • Echte Sebnitzer Seidenblume
  • Von Hand „geblümelt" in einer der letzten Kunstblumen-Manufakturen der Welt
  • 1 Stängel
  • Länge: ca. 35 - 40 cm
  • Farbe: wahlweiße in Blau oder Weiß

Einzelstücke. Je 1 x blau und 1 x weiß am Lager. Abverkauf wegen Sortimentsumstellung.

Hersteller: Deutsche Kunstblume Sebnitz
Zur Produktbeschreibung

Regulärer Preis: 12,70 €

Sonderpreis: 5,90 €


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Ausverkauft
 
SEBNITZER Seidenblume Flachs Blau oder Weiß
 
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Diese wunderschönen, von Hand gefertigten, SEBNITZER SEIDENBLUMEN sind ein Ebenbild der Natur, dabei jedoch pflegeleichter, vor allem aber haltbarer. Sie "blühen" für uns das ganze Jahr und brauchen weder Sonne noch bestimmte Temperaturen, um schöne, ausdrucksstarke Blüten und ein besonders frisches Grün zu zeigen. Detailgetreu nachempfundene Blumen, Blätter und Früchte zeichnen diese einzigartige Wieseblumen-Kollektion aus feinster Seide aus. Mit Ihrem ganz besonderen Glanz sind sie nur schwer von ihren natürlichen Vorbildern zu unterscheiden.


Stellen Sie sich aus der angebotenen Vielfalt von filigranen Seidenblumen ihren ganz individuellen Wiesenstrauß zusammen und holen sie sich so ein Stück Natur in`s Haus.


Die Stängel sind im Inneren mit einem Draht verstärkt und können damit sowohl durch Biegen an jede Vasengröße angepasst werden, aber auch in die gewünschte Form gebracht werden.


Lieferumfang: 1 Stängel Flachs oder auch gemeiner Lein, echte Sebnitzer Handarbeit


Stängellänge: gesamt ca. 35 cm - 40 cm                Farbe: wahlweise Blau oder Weiß


Anmerkung: In der Vase sind  17 Stängel des weißen Flachs` und 13 Stängel des blauen Flachs`zu einem üppigen Strauß arrangiert.


Möchten Sie mehr über die Geschichte der Seidenblumen erfahren, so schauen Sie bitte in unsere Warenkunde.

 

SEIDENBLUMEN sind die Königinnen unter den Kunstblumen mit einer Tradition, die bereits 3000 Jahre zurückgeht. Das kostbare Material Seide gibt den künstlichen Blüten, im Gegensatz zu Kunststoff oder Papier, einen ganz besonderen Glanz. Viele einzelne Arbeitsschritte sind notwendig, bis aus feinem Seidengewebe eine Blüte entsteht, die von ihrem natürlichen Abbild kaum zu unterscheiden ist. Alles beginnt mit dem Ausstanzen der einzelnen Blütenblätter. Die dafür notwendigen Stanz- und Prägeformen zählen dabei zu den größten Schätzen der Manufakturen. Die einzelnen Blütenblätter werden nun eingefärbt und anschließend in die entsprechende Form gebracht und gestärkt. Den Abschluss bildet das Zusammensetzen und Garnieren der Blüten, das sogenannte „Blümeln“. An diesem Ablauf hat sich bis heute nichts geändert. Durch verfeinerte Methoden des Einfärbens und immer weiter verbesserten Techniken des Zusammenfügens der Blütenblätter, konnten jedoch im Laufe der Zeit, die Qualität und Anmutung immer weiter perfektioniert werden. Heute gibt es in Europa nur noch wenige Manufakturen, die Seidenblumen ausschließlich nach alten überlieferten Traditionen von Hand fertigen. In Deutschland ist das „Blümeln“ leider, anders als beispielsweise in Italien, ein vom Aussterben bedrohtes Kunsthandwerk. Erste Erwähnungen der Seidenblumen finden sich bereits im Alten Testament. Mit der Ausbreitung des Christentums und der damit verbundenen Verehrung von Maria und den Heiligen entstand in den Klöstern und Kirchen Europas das Bedürfnis, Altäre und Heiligenbilder mit Blumen zu schmücken. Es waren Nonnen, die so im Mittelalter südlich der Alpen mit der Herstellung von Seidenblumen begannen. Sie versuchten damit dem frühen Verwelken oder dem jahreszeitlich bedingten Mangel an natürlichen Blumen entgegenzuwirken. Mit zunächst noch unvollkommenen Mitteln und Techniken schnitten sie Blüten aus Stoff zurecht. Schon bald gaben Kirchenbehörden Vorschriften heraus, um die Qualität und den Stil des künstlichen Altar- und Prozessionsschmuckes zu verbessern. Im Laufe der Zeit brachten es so die italienischen Nonnen in der Herstellung künstlicher Blumen zu wahrer Meisterschaft. Sie fanden Nachahmer im weltlichen Bereich, die Galanteriewaren aus den Abfällen der norditalienischen Seidenmanufakturen herstellten. In Norditalien entwickelte sich daraus eine richtige Seidenblumenindustrie. Erst im 18. Jahrhundert wurden Seidenblumen auch als Schmuck verwendet, ob als Verzierung an Kleidern, am Hut oder in den Haaren. Tonangebend im Geschäft waren die Franzosen. Von Paris gelangte die Blumenmacherkunst schließlich nach Deutschland, hier speziell nach Sachsen. In Sebnitz gab es zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert 200 größere und kleinere Firmen mit mehr als 15.000 Beschäftigten. Davon waren etwa 90 % Frauen, die die Blüten in Heimarbeit fertigten. Durch einen Wandel in der Mode, Hüte und Kleider wurden nicht mehr üppig dekoriert, kam es vor ca. 100 Jahren zu einem starken wirtschaftlichen Rückgang in der Kunstblumenindustrie. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden Kunstblumen nun zunehmend als Dekorationselemente für Wohnungen und Büros eingesetzt.

Pflegehinweise  Seidenblumen:


Die Sebnitzer Seidenblumen sollten mit Wasser nicht in Berührung kommen, denn die für die feinen Blüten verwendeten Seidengaze und Taftstoffe werden im Lauf des Fertigungsprozesses in Kartoffelstärke getränkt. Die Blumen sind deshalb nur für den Innenbereich geeignet und sollten lediglich mit einem trockenen Pinsel oder kalter Fön-Luft entstaubt werden.

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