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Feine deutsche Wertarbeit. Qualität bis ins Detail.

Nordpol Seifenfabrik

Die NORDPOL Seifenfabrik wurde am 5. Dezember 1911 von Max Wunderlich gegründet. Die ersten Produkte waren NORDPOL- Seifensand und Schuhcreme. mehr

Später kamen Lederfett und Bohnerwachs dazu, ab 1913 auch Seifenpulver. Mit Beginn des ersten Weltkrieges setzte man auf die Produktion von markenfreiem Waschpulver. 1919 wurde der Betrieb beträchtlich erweitert, moderne Maschinen zogen ein, das Warensortiment wurde enorm erweitert. Neben den bisherigen Produkten wurden nun auch mehrere Sorten Seifenpulver, Haushalts-, Industrie- und Schmierseifen angeboten. Hinzu kamen, der Zeit entsprechend, Ofen- und Metallputzmittel und Kerzen. Ab 1933 wurde das Programm auf Textilhilfsmittel und Emulgatoren für die kosmetische Industrie ausgedehnt. Die Qualität und das günstige Preis- Leistungsverhältnis erhöhten ständig die Nachfrage im In- und Ausland. Trotz der Rohstoff-Bewirtschaftung in den dreißiger Jahren stieg die jährliche Seifenproduktion auf 1000 Tonnen. Seit 1936 stellte man auch Toilettenseifen und Parfüms her.
Während des zweiten Weltkrieges musste durch die schwierige Rohstoffbeschaffung die Produktion stark eingeschränkt werden. Nach Beendigung des Krieges erhielt der Betrieb als einer der ersten im Bezirk die Genehmigung der sofortigen Produktionsaufnahme. Der Bedarf an Waschmitteln stieg ständig, aber auch die zunehmende Entfaltung der Industrie brachte neue Betätigungsfelder mit einer neuen, staatlich reglementierten, Produktionspalette. Die Firma Max Wunderlich versuchte lange in der DDR ihre Eigenständigkeit als Privatunternehmen zu halten, was sich zunehmend schwieriger gestaltete. 1972 wurde der Betrieb schließlich unter dem Namen „Volkseigener Betrieb Waschmittel Glauchau“ verstaatlicht. 1980 wurde er an das „VEB Chemie-Werke Werdau“ als Betriebsteil 4 angegliedert. Fortan spezialisierte man sich auf Schmierseifen und Handwaschpasten. In Gebäude und Ausrüstungen wurde nicht oder nur sehr wenig investiert.
Mit Wirkung vom 1. Juli 1990 wurde der Betrieb wieder reprivatisiert. Die frühere Besitzerin Frau Ria Tiersch , geborene Wunderlich, übernahm wieder die Leitung. An alter Wirkungsstätte wurde nun wieder ein tragfähiges Sortiment für den gewerblichen Bereich zu entwickeln. Besonderes Augenmerk legte man wieder auf die Tradition des Seifensiedens, 2 Patente wurden entwickelt. Immer mehr kosmetische Erzeugnisse und Spezialprodukte wurden über die Jahre entwickelt. Diese finden nicht nur Zuspruch bei ökologisch bewussten Kunden, sondern auch bei hautempfindlichen Verbrauchern, z.B. Allergikern. NORDPOL setzt ganz bewusst auf sanfte Chemie, möglichst auf natürlicher Basis und auf überwiegend nachwachsende pflanzliche Rohstoffe. Auf umweltschädliche Zutaten wird verzichtet. Dabei ist die hohe Qualität der Produkte Erfolgsfaktor Nr. 1.

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